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Die Stöberhundgruppe Nordeifel ist eine Interessengemeinschaft von Stöberhundeführern. In Ihrer heutigen Zusammensetzung formierte sich die Stöberhundgruppe im Sommer/Herbst 2006. Wir verfolgen keine wirtschaftlichen Ziele und erheben keine Beiträge. Allen Hundeführern gemein ist das Interesse an der Hundeausbildung und der wildbiologisch sinnvollen, waid- und tierschutzgerechten Bewegungsjagd in Form von Drück- und Stöberjagden. In der Stöberhundgruppe führen etwa 35 Hundeführer über 40 Hunde der Rassen Deutsche Bracke, Westfälische Dachsbracke, Deutscher Wachtelhund, Brandelbracke, Kopov, Tiroler Bracke und andere. Wir stehen in der Eifel und im Rheinland für die waidgerechte Bewegungsjagd zur Verfügung.
Alle Hunde erfüllen folgende Anforderungen:
- sicherer Spurlaut bzw. Fährtenlaut
- ausdauernde und weiträumige Suche
- wesensfest, wildscharf und orientierungssicher
- verträglich gegenüber Menschen und anderen Hunden
- einzeln jagend aus natürlicher Anlage ohne Meutetrieb
Die vorstehenden Anforderungen haben die eingesetzten Hunde durch die erfolgreiche Absolvierung von Prüfungen der für die jeweilige Rasse zuständigen Zuchtvereine und teilweise durch die Erlangung eines Leistungszeichens "S" für das druckvolle Jagen am Schwarzwild nachgewiesen. Die Mindestnote im Fach Art der Suche/Stöbern beträgt "gut". Ein kleinerer Anteil der eingesetzten Hunde befindet sich noch in Ausbildung. Wir jagen nicht zusammen mit Meuten. Die Hundeführer der Stöberhundgruppe nehmen an Jagden ausschließlich als Standschützen teil und die Hunde werden vom Stand aus zur Suche geschnallt. Die Hundeführer behalten sich vor in Notfällen, bzw. bei lang anhaltendem Standlaut, ihren Stand zu verlassen und dem Hund Hilfe zu leisten. Treiber sind in der Regel nicht oder nur in geringer Zahl erforderlich.
Optimal für unseren Einsatz sind zusammenhängende Reviere ab 500 Ha und ein Treiben von 2-3 Stunden. Wir veranschlagen einen Hund auf 5 - 10 Ha Einstandsfläche je nach Wilddichte und Schwarzwildvorkommen. Wir jagen auf alles Schalenwild und Fuchs (Waschbär + Marderhund) auch im Mais. An stark befahrenen Straßen und Bahnlinien setzen wir unsere Hunde nicht ein. Straßen mit geringem Verkehrsaufkommen müssen durch den Jagdveranstalter abgesichert werden.
Kosten für den Hundeeinsatz werden nicht erhoben. Wir erwarten jedoch vom Jagdveranstalter eine Versicherung der Hunde bzw. eine Übernahme eventuell anfallender Tierarztkosten. Ein Tierarzt in der Nähe sollte für Notfälle zur Verfügung stehen.
Gerne beraten wir auch vor Ort bei der Vorbereitung der Jagd.
Bei Bedarf können Schweißhundeführer vermittelt werden. Listen der anerkannten Schweißhundestationen in Nordrhein Westfalen und Rheinland Pfalz finden Sie im Bereich Downloads.
Für Weitere Informationen clicken Sie bitte hier
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